I've got another confession to make...
Ich gestehe es ja: Ich bin ein Mensch der Vorurteile. Grundsätzlich habe ich erstmal eine vorgefertigte Meinung zu allem und jedem. Das gehört sich wahrscheinlich nicht so, ist gemein und arrogant und überhaupt. Aber wer nicht wenigstens ein bisschen Vorurteile hat, der werfe mal den metaphorischen (nicht den echten!) ersten Stein.
Wieso ich damit jetzt daherkomme? Weil ich mich doch einmal für meine Vorurteile entschuldigen will. Vor knapp 2,5 Wochen fuhr ich nämlich auf eine Veranstaltung von der mir vorher schon glasklar zu sein schien, wie sie ablaufen und vor allem wie sich das Publikum verhalten würde. Ich war in Bonn auf der Bloody Diaries Convention, auch gerne Bloody*Con genannt. Nun gehe ich ja schon seit Jahren regelmäßig auf Cons aus anderen Bereichen, habe also schon einige Erfahrungen sammeln können. Jemanden wie Ian Somerhalder, den ganz Deutschland um die zwanzig zu kennen scheint (ich ja auch, ich steh auch dazu), hatten wir aber bisher noch nicht. Und der zieht natürlich auch ein ganz anderen Publikum an, als beispielsweise ein William Shatner. Und hier kamen meine Vorurteile zum Vorschein: Kreischende, in Ohnmacht fallende Teenies stellte ich mir vor. Und ihn selber stellte ich mir wie den typischen Hollywoodjungspund vor: Arrogant bis zum Gehtnichtmehr mit Starallüren sondersgleichen. Hat man ja alles schon erlebt und gehört, wieso sollte es also diesmal anders sein?
Und siehe da: Ich wurde überrascht. Von allen Seiten.
Von den Mädels, die wirklich zum Großteil super waren und nicht zu kreischenden und quietschenden Hysteriebündeln mutiert sind. Klar wird man mal aufgeregt, wenn man "seinen" Star sieht und mit ihm ein Foto machen kann. Finde ich vollkommen verständlich. Es gibt auch Leute, die man mir hinstellen könnte, bei denen das nicht anders wäre. Aber ich verrate jetzt nicht, wer das wäre, sonst tut das noch jemand. Davon mal abgesehen, bin ich mit 14 auf einer FedCon Manu Intiraymi hinterhergerannt und fand das vollkommen normal. Also wer mal jung war, sollte mit Vorurteilen und Verurteilungen vorsichtig sein.
Was mir allerdings aufgefallen ist: Auch als Münchnerin, die gerne im Nachtleben unterwegs ist, habe ich noch an keinem Ort so viele Miniröcke und 15cm-Absätze gesehen wie an diesem Wochenende im Maritim Hotel. Dass das eine denkbar ungünstige Wahl für ein Conoutfit ist, weiß man natürlich, wenn man öfter mal da war. Die Mädels haben es am Sonntag auch gemerkt, wo ich viele dann mit Jeans und flachen Schuhen angetroffen habe. Soll jetzt bloß keine Verurteilung meinerseits sein, aber auf einer FedCon oder einer RingCon habe ich so etwas noch nie gesehen. Da gibt es halt dann Kostüme, die es auf der Bloody eben nicht gab. Der Confotograf meinte irgendwann auch ganz verzweifelt: "Was soll ich denn fotografieren, wenn es keine Kostüme gibt?" Antwort: "Nimm doch die Schuhe, da sind interessante Exemplare dabei!" Soweit ich weiß, tat er das dann sogar. Für mich war der Anblick der Litas von Jeffrey Campbell nichts Besonderes, andere wussten wirklich nicht, was sie mit diesem Schuh anfangen sollten...
Vorurteil Nummer eins wurde also widerlegt. Natürlich nicht in allen Fällen, denn wenn ich mitkriege, dass man bei der Fotosession, die sowieso schon voll ist, ausmacht, dass man beim ersten Foto "zufällig" die Augen zumacht, damit man noch eins mit Ian machen kann, dann hört der Spaß irgendwo auf! Und das kam wohlgemerkt nicht von einem der Teenies, die ich vorher so misstrauisch beäugt hatte, sondern von einer Mittdreißigerin. Und gerade die, sollte man meinen, haben etwas mehr Gehirn oder Anstand. Weit gefehlt offensichtlich. Aber sowas blieb Gott sei Dank die Ausnahme und gerade die besonders jungen Mädels, die mit großen Augen im Hotel standen, fand ich einfach nur süß!
Kommen wir also zu The Man Himself. Ich gebe ja zu, dass ich die erste Staffel von Vampire Diaries auf DVD besitze und auch gesehen habe. Und dass ich Ian Somerhalder schon nicht unsexy fand. Aber wie oft ist man schon enttäuscht gewesen, wenn man einen tollen Serienhelden dann in Echt gesehen hat? Passierte mir schon ein paar Mal, also hielt ich mich mal mit der Euphorie zurück. Mal davon abgesehen, dass ich ja immer schnell dabei bin, alles blöd zu finden, was viele Leute gut finden. Fürchterliche Anti-Einstellung, aber mit der ist es so wie mit den Vorurteilen: Werde ich wohl so schnell nicht los.
Tja und dann? Dann ging es mir so, wie vielen anderen auch. Eigentlich hatte ich bei dem ganzen Trubel nicht mehr wirklich Lust, ein Foto mit Ian machen zu lassen. Und eigentlich wollte ich ja nur eins machen, weil man damit die Leute ärgern kann, die nicht da waren. Irgendwie bin ich ein böser Mensch, was? Als ich dann die Gelegenheit bot, habe ich mich aber doch in die Schlange eingereiht. Ich hatte davor schon Securitydienst gehabt und ein bisschen beobachtet, wie er sich den Mädels (und zwei Kerlen, ich habe mitgezählt) gegenüber verhielt. Und war da schon angenehm überrascht. Ein "Hallo Darling", "Hello Sweetie" oder ein "Helloooooo" kamen immer und er klang nie genervt, sondern immer bester Dinge.
Auftritt Stephie also. Ich war gespannt, was passieren würde. Und aufgeregt irgendwie auch. Auf keiner Con davor habe ich ein Foto machen lassen, war also quasi Neuling. Und wehe, er würde nicht auch irgendwas Nettes sagen! Dann wäre ich aber ganz schnell wieder bei meiner alten Meinung! Die Sorge war unbegründet. Kennt ihr das, wenn jemand genau das sagt, was ihr hören wolltet und ihr wusstet gar nicht, dass ihr das hören wolltet? Ich trug an dem Tag schlichte Arbeitskleidung, ich war ja nicht zum Vergnügen da. Aber das hieß in dem Fall ein David-Bowie-T-Shirt, das ich abgöttisch liebe. Und was sagt dieser geniale Mr. Somerhalder "Hey, that's a great shirt!". Und wer jetzt glaubt, ich hätte das T-Shirt nur angehabt, weil ich solche Reaktionen hervorrufen wollte, der... kennt mich wohl ganz gut!
Vorurteil Nummer 2 war also in dem Sinn gar keins. Außer vielleicht "Schauspieler sind doch sowieso alle gleich und wollen vor allem Kohle scheffeln". Nach dem Foto fand ich Ian schon wirklich nett und dass er am letzten Contag noch weitere Sessions eingeschoben hat, damit jede ihr Foto bekam, fand ich großartig von ihm! Bei dem Hype, den es um ihn inzwischen gibt, könnte der auch ganz anders drauf sein, vor allem weil man von verschiedenen anderen Cons schon extreme Geschichten gehört hat.
Aber ich bin auch nach wie vor der Meinung, und das wurde mir auch bewiesen, dass deutsche Fans (egal von was!) einfach angenehmer sind, als beispielsweise die in Amerika. Das ist jetzt wahrscheinlich wieder ein Vorurteil, aber so ist eben mein Eindruck. Und ob sich mir je die Gelegenheit bieten wird, das Gegenteil herauszufinden, weiß ich auch nicht...
So, nachdem ich also positiv überrascht war und nicht mehr motzen und meckern konnte, wie fand ich dann also die BloodyCon so im Rückblick?
Ich muss sagen, dass ich unglaublich viel Spaß hatte. Viele Menschen, die ich von anderen Cons kenne, waren da und im Einsatz, ich lernte noch ein paar mehr kennen. Ich habe mich oft mit den so genannten Newbies unterhalten, weil ich daran denken musste, wie ich mich auf meiner ersten Con gefühlt habe. Und ich habe Lust darauf bekommen, mal wieder Vampire Diaries zu schauen, obwohl ich nach der ersten Staffel aufgehört hatte.
Ahja und trotz halbjähriger Abstinenz, was das Nachtleben angeht, habe ich festgestellt, dass ich durchaus noch gerne die Nächte durchfeiere und auch nach drei Stunden Schlaf wieder auf der Matte stehen kann. Das schaffe ich zwar auf Cons allgemein gerne mal, aber diesmal fand ich die Parties besonders gelungen.
Und was das Wichtigste ist: Wer auch immer mal gesagt hat, München hätte keine guten Bands, der solle sich was schämen! Aufgrund einer Umfrage und sehr zu meiner Freude hatten wir Hello Gravity (nervt's euch schon?) für zwei Konzerte auf der Con! Und ich hoffe wirklich sehr, dass die ganzen Mädels aus der gesamten Bundesrepublik, die da waren und die CDs gekauft haben, all ihren lieben Mitmenschen erzählen, was für eine tolle Band sie da ansehen und vor allem anhören durften. Denn ich finde, das haben sie verdient! Mir ging wirklich das Herz auf, als am zweiten Abend einige Mädels zur Bühne gestürmt sind, weil sie beim ersten Konzert schon so begeistert waren!
Die Moral von der Geschicht? Gibt es auch! Man sollte wirklich mal seine Vorurteile überdenken. Ich weiß, dass ich gar nicht anders kann manchmal. Aber irgendwie ist das doch der allseits bekannte und beliebte Tunnelblick, der einen da im Griff hat, oder? Und über den Tellerrand wird auch nicht geschaut, wozu auch?
In Zukunft also: Weniger Vorurteile. Mehr Verständnis für das, was man nicht kennt. Den meistens stellt sich ja am Ende heraus, dass genau das etwas ist, was einen selbst begeistert! Ich wurde wieder einmal eines Besseren belehrt und irgendwie habe ich so das Gefühl, das wird mir noch öfter passieren...
P.S.: Falls ihr euch jetzt fragt, ob da nur Ian Somerhalder und Hello Gravity waren: Natürlich nicht. Paul Wesley, Dawn Olivieri und Zach Roerig waren auch da. Nur leider kann ich mir zu denen absolut keine Meinung bilden, weil ich von ihnen nichts mitbekommen habe. Mit Paul habe ich auf den letzten Drücker auch ein Foto gemacht, aber wie man vielleicht mitbekommen hat, war er allgemein etwas "zurückhaltender". Was mich persönlich nicht gestört hat, da habe ich schon Schlimmeres erlebt. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, weil ich finde, das könnte ich nur, wenn ich eine fundierte Grundlage zu meiner Meinung hätte und die kann ich gar nicht haben. Das ist das Pech, wenn man sich dazu entschließt, auf einer Veranstaltung zu arbeiten. Andererseits würde ich das gar nicht anders wollen.
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Montag, 25. Juni 2012
Sonntag, 24. Juni 2012
[Preview] Münchner Festivals & Der Konzertherbst
Liebe Münchner,
mir ist schon klar, dass es momentan für euch nichts Schöneres gibt, als an der Isar, am Gärtnerplatz oder im Englischen Garten rumzuhängen und Sonne (und Bier) zu tanken. Aber freut ihr euch nicht auch schon wahnsinnig auf den Herbst? Bekanntlich ist der ja meine unangefochtene Lieblingsjahreszeit und einer der Gründe dafür ist, dass alle Bands von den diversen Festivals zurückkehren und wieder Clubkonzerte geben. Und vor allem München hat in der Hinsicht dieses Jahr das große Los gezogen. Ich kann mich gar nicht entscheiden und am Ende werde ich wahrscheinlich auf jedes dieser Konzerte gehen, weil ich keine Auswahl treffen kann und möchte.
Bevor aber der Konzertherbst beginnt, sollte man sich auf jeden Fall auf drei Münchner Festivals einlassen. Die finden nämlich mitten in der Stadt statt und können somit wunderbar in Isargelage und Clubgehopse integriert werden!
Was? Rocken & Poppen
Wann? 14. Juli
Wo? Feierwerk
Eintritt? 9€
Warum? Weil ich euch ab sofort mit schöner Regelmäßigkeit dazu zwingen werde, dahin zu gehen, wo Hello Gravity spielen. Und weil alle Indie-Herzen I heart Sharks zufliegen. Und weil man als Münchner Lucky Fish kennen sollte.
Was? Oben Ohne Open Air
Wann? 21. Juli
Wo? Bavaria Park
Eintritt? -
Warum? Sollte der kostenlose Eintritt noch nicht überzeugt haben, dann vielleicht die Bands: Allein wegen Kraftklub und Cro werden die Massen heranströmen!
Was? Energy in the Park
Wann? 8. September
Wo? Coubertinplatz / Olympiapark
Eintritt? 20€
Warum? Maximo Park. Muss ich mehr sagen? Für mich sind sie der Grund, dahinzugehen, weil sie live ein Erlebnis sondersgleichen sind. Aber auch auf Caligola freue ich mich, weil ich Gustaf Norén so mag
So und wenn man nun auf diesen drei Festivals war und erstmal fertig mit der Welt ist, dann geht es natürlich munter weiter. Ab in die Clubs und zu den Konzerten! Bestimmt werden noch einige Bands angekündigt, aber auf diese hier freue ich mich jetzt schon besonders:
Wer? The Temper Trap
Wann? 19. September
Wo? Tonhalle
Tickets? Hier ab €24,60
Warum? Weil ich das gerade erst entdeckt habe, mich gefreut habe und jedem empfehle, sich mal "Sweet Disposition" anzuhören. Der Ticketkauf folgt dann, das wette ich!
Wer? fun.
Wann? 13. Oktober
Wo? Theaterfabrik
Tickets? Hier ab €22,05
Warum? Weil sie eben Spaß machen. Und tolle Musik. Und wer weiß, wie lange sie noch in so kleinen Hallen wie der Theaterfabrik spielen!
Wer? Bonaparte?
Wann? 28. Oktober
Wo? Kesselhaus
Tickets? Hier ab € 27,10
Warum? Weil man dieses Spektakel erlebt haben muss! Wer zu alt ist für den Zirkus, der geht zu Bonaparte. Und dass die Musik genial ist, darüber brauchen wir gar nicht reden!
Wer? Muse
Wann? 12. November
Wo? Olympiahalle
Tickets? Hier ab €38,35
Warum? Weil man die drei Herren mal gesehen haben muss. Ich hab sie schon zweimal gesehen, deshalb werde ich dieses Jahr aussetzen. Ansonsten? Nichts wie hin!
Wer? Bloc Party
Wann? 15. November
Wo? Tonhalle
Tickets? Hier ab €35,65
Warum? Weil allein "This Modern Love" es wert ist, dass man sich diese Band anschaut. Und sonst auch alle ihre genialen Lieder. Und weil ich sie damals bei Energy in the Park nicht sehen konnte, weil sie abgesagt haben.
Wer? Two Door Cinema Club
Wann? 20. November
Wo? Tonhalle
Tickets? Hier für ab €28,55
Warum? Gute Musik. Tanzmusik. Macht einfach Spaß. Sucht euch was aus, aber wem die Band nichts sagt, der hat was verpasst und sollte erst recht hingehen!
Wer? The Hives
Wann? 24. November
Wo? Kesselhaus
Tickets? Hier ab €39,15
Warum? Weil es mit The Hives so ist wie mit den Kaiser Chiefs, The Wombats oder den Beatsteaks: Man muss sie mal live erlebt haben und sich von der Stimmung mitreissen lassen
Immer noch nicht genug und noch Geld auf dem Konto? Dann hätte ich noch ein paar anzubieten: Coldplay und Marina & The Diamonds am 12. September, Billy Talent am 2. Oktober, Gotye am 9. November, The Cranberries am 2. Dezember undundund. Man bräuchte wohl wirklich einen Lottogewinn. Aber langweilig wird einem selbst dann nicht, wenn man ein wenig selektiert.
mir ist schon klar, dass es momentan für euch nichts Schöneres gibt, als an der Isar, am Gärtnerplatz oder im Englischen Garten rumzuhängen und Sonne (und Bier) zu tanken. Aber freut ihr euch nicht auch schon wahnsinnig auf den Herbst? Bekanntlich ist der ja meine unangefochtene Lieblingsjahreszeit und einer der Gründe dafür ist, dass alle Bands von den diversen Festivals zurückkehren und wieder Clubkonzerte geben. Und vor allem München hat in der Hinsicht dieses Jahr das große Los gezogen. Ich kann mich gar nicht entscheiden und am Ende werde ich wahrscheinlich auf jedes dieser Konzerte gehen, weil ich keine Auswahl treffen kann und möchte.
Bevor aber der Konzertherbst beginnt, sollte man sich auf jeden Fall auf drei Münchner Festivals einlassen. Die finden nämlich mitten in der Stadt statt und können somit wunderbar in Isargelage und Clubgehopse integriert werden!
Was? Rocken & Poppen
Wann? 14. Juli
Wo? Feierwerk
Eintritt? 9€
Warum? Weil ich euch ab sofort mit schöner Regelmäßigkeit dazu zwingen werde, dahin zu gehen, wo Hello Gravity spielen. Und weil alle Indie-Herzen I heart Sharks zufliegen. Und weil man als Münchner Lucky Fish kennen sollte.
Was? Oben Ohne Open Air
Wann? 21. Juli
Wo? Bavaria Park
Eintritt? -
Warum? Sollte der kostenlose Eintritt noch nicht überzeugt haben, dann vielleicht die Bands: Allein wegen Kraftklub und Cro werden die Massen heranströmen!
Was? Energy in the Park
Wann? 8. September
Wo? Coubertinplatz / Olympiapark
Eintritt? 20€
Warum? Maximo Park. Muss ich mehr sagen? Für mich sind sie der Grund, dahinzugehen, weil sie live ein Erlebnis sondersgleichen sind. Aber auch auf Caligola freue ich mich, weil ich Gustaf Norén so mag
So und wenn man nun auf diesen drei Festivals war und erstmal fertig mit der Welt ist, dann geht es natürlich munter weiter. Ab in die Clubs und zu den Konzerten! Bestimmt werden noch einige Bands angekündigt, aber auf diese hier freue ich mich jetzt schon besonders:
Wer? The Temper Trap
Wann? 19. September
Wo? Tonhalle
Tickets? Hier ab €24,60
Warum? Weil ich das gerade erst entdeckt habe, mich gefreut habe und jedem empfehle, sich mal "Sweet Disposition" anzuhören. Der Ticketkauf folgt dann, das wette ich!
Wer? fun.
Wann? 13. Oktober
Wo? Theaterfabrik
Tickets? Hier ab €22,05
Warum? Weil sie eben Spaß machen. Und tolle Musik. Und wer weiß, wie lange sie noch in so kleinen Hallen wie der Theaterfabrik spielen!
Wer? Bonaparte?
Wann? 28. Oktober
Wo? Kesselhaus
Tickets? Hier ab € 27,10
Warum? Weil man dieses Spektakel erlebt haben muss! Wer zu alt ist für den Zirkus, der geht zu Bonaparte. Und dass die Musik genial ist, darüber brauchen wir gar nicht reden!
Wer? Muse
Wann? 12. November
Wo? Olympiahalle
Tickets? Hier ab €38,35
Warum? Weil man die drei Herren mal gesehen haben muss. Ich hab sie schon zweimal gesehen, deshalb werde ich dieses Jahr aussetzen. Ansonsten? Nichts wie hin!
Wer? Bloc Party
Wann? 15. November
Wo? Tonhalle
Tickets? Hier ab €35,65
Warum? Weil allein "This Modern Love" es wert ist, dass man sich diese Band anschaut. Und sonst auch alle ihre genialen Lieder. Und weil ich sie damals bei Energy in the Park nicht sehen konnte, weil sie abgesagt haben.
Wer? Two Door Cinema Club
Wann? 20. November
Wo? Tonhalle
Tickets? Hier für ab €28,55
Warum? Gute Musik. Tanzmusik. Macht einfach Spaß. Sucht euch was aus, aber wem die Band nichts sagt, der hat was verpasst und sollte erst recht hingehen!
Wer? The Hives
Wann? 24. November
Wo? Kesselhaus
Tickets? Hier ab €39,15
Warum? Weil es mit The Hives so ist wie mit den Kaiser Chiefs, The Wombats oder den Beatsteaks: Man muss sie mal live erlebt haben und sich von der Stimmung mitreissen lassen
Immer noch nicht genug und noch Geld auf dem Konto? Dann hätte ich noch ein paar anzubieten: Coldplay und Marina & The Diamonds am 12. September, Billy Talent am 2. Oktober, Gotye am 9. November, The Cranberries am 2. Dezember undundund. Man bräuchte wohl wirklich einen Lottogewinn. Aber langweilig wird einem selbst dann nicht, wenn man ein wenig selektiert.
Mittwoch, 13. Juni 2012
[Entdeckung] We are Cologne
Letzten Donnerstag war ich am Flughafen Köln/Bonn. Die halbe Bloggerwelt war auch da und machte sich auf den Weg nach Köln zum Finale von Germany's Next Topmodel. Ich war auf dem Weg nach Bonn, weil ich Ian Somerhalder irgendwie spannender fand. Oder auch weil ich auf der BloodyCon war um zu arbeiten, was eigentlich hieß, mit den Jungs von Hello Gravity rumzuhängen. Mein Eindruck von damals hat sich übrigens bestätigt und am Ende kreischten die Mädels nicht nur wegen Ian, sondern auch wegen der Band.
Lange Vorrede, kurzer Sinn: Ich hatte am Flughafen ein wenig Zeit und die habe ich nicht nur bei Starbucks verbracht, sondern auch beim Bummeln durch diverse, flughafentypische Geschäfte. Natürlich war auch ein Zeitschriftenbücherdingens dabei. Und da sind wir jetzt auch endlich beim Thema: Auf einem Tischen am Eingang lag ein Stapel eines Buches, das mich magisch angezogen hat. Schlicht gehaltenes Cover mit Fotos, die irgendwie an Streetstyle erinnerten. Und da ich ja immer nach Buchcovern kaufe, rannte ich förmlich darauf zu. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um das Buch We are Cologne handelte. Und was tut das? Im Grunde genommen haben wir einen Reiseführer. Aber das Zauberwort ist (wieder einmal) individuell. Die Autoren Athenea Diapoulis und Simon Hariman waren in Köln unterwegs und haben Menschen an ihren Lieblingsorten fotografiert. Mit dem Streetstyle lag ich also gar nicht so falsch, aber es ist viel mehr.
Wer könnte eine Stadt besser beschreiben und darstellen, als deren Einwohner?
Entstanden ist das Ganze aus einem Blog und inzwischen sind auf der Website auch andere Städte vertreten. München auch, Gott sei Dank! Man stelle sich nämlich mal vor, wie betrübt ich war, als ich feststellen musste, dass es ein Buch namens "We are Munich" (noch) nicht gibt!
Da ich nun nicht so der Kölnfan bin, hab ich das Buch nicht mitgenommen. Aber irgendwie bereue ich es. Gut, dass es auch außerhalb Kölns zu kaufen ist. Denn vielleicht schafft es gerade so ein Buch, mir die Stadt dann doch noch schmackhaft zu machen?
Leider wäre es ja Ideenklau, so ein Buch für München auch zu machen, denn ich schätze, das ist schon geplant. Aber es würde mich schon sehr reizen. Am liebsten würde ich München immer und überall in all seinen tollen Facetten portraitieren und Lifestyle/Streetstyle/Irgendwasstyle-Bücher draus machen. Weiter als bis zur Idee einer Idee bin ich bisher aber auch noch nicht gekommen...
Sonntag, 15. April 2012
We're just tourists of our dreams
Momentan ist ja wieder Spargelzeit. Und denke ich an Spargel, dann denke ich an Schrobenhausen.
Denke ich an Schrobenhausen, denke ich allerdings nicht als Erstes an Spargel. Sondern an eine Band. An Hello Gravity. Momentan sind die vier Jungs und ihr Debütalbum "Wunderkind" ja in aller Munde und am letzten Freitag, den 13. April, hatte ich die Gelegenheit sie mir im Atomic Café live anzusehen. Im Rahmen des Starmelt und Dienje Sommerfestes hatte ich sie ja schon letztes Jahr im September erlebt, aber bekanntlich sind die Konzerte vor meinem liebsten Glitzervorhang die schönsten!
Als Vorband spielten Kejnu aus der Schweiz, von denen ich leider nur noch den letzten Song hörte. Gefiel mir aber und passte wunderbar zur Einstimmung auf Hello Gravity. Wer sich etwas von Kejnu anhören will, hier mal der Link zu Under your command.
Als die vier Schrobenhausener Jungs schließlich die Bühne stürmten, war es fast, als würde das jubelnde Publikum gute, alte Bekannte begrüßen. Das Atomic war sehr gut gefüllt und was mir besonders gefallen hat: Die Anwesenden gehörten allesamt zur angenehmen Gattung der Konzertbesucher. Das sind die, die voll dabei sind, mit der Musik mitgehen, aber dabei nicht andere über den Haufen rennen und mit Bier überschütten. Und ich bin der Meinung, ein derart angenehmes Publikum ist auch immer ein Rückschluss auf die Band. Also: Ein erster, angenehmer Eindruck.
Schon die ersten Klänge sorgten dafür, dass niemand mehr stillstehen konnte. Es wurde gehüpft, gewackelt, mitgeklatscht und -gesungen - wie es sich eben gehört und besser könnte ein Auftakt nicht sein!
Das Album "Wunderkind" erschien ja bereits im Sommer 2011, Zeit genug also, um die Songs zu verinnerlichen und die Texte zu lernen. Und das Publikum hatte seine Hausaufgaben gemacht!
Selbst wer nicht ein Fan der ersten Stunde ist, der konnte aber auf jeden Fall etwas mit "2Step" anfangen, wurde der Song doch von vielen gängigen Musikmedien zum Song der Woche ernannt und zudem zu "Matuschkes Liebling" ernannt - spätestens dann war der Song in den Ohren sämtlicher Bayern3-Hörer und das sind bekanntlich eine Menge!
Aber nicht nur der bis dato wohl bekannteste Song, auch die Tanzhymne "Carlotta" machte Spaß - der Band und dem Publikum. "Eine wundervolle Symbiose", wie Hello Gravity das Geschehen an diesem Abend nannten - und das passt! Publikum und Band in trauter Eintracht, gute Stimmung - was will man mehr!
Mein besondere Favorit war dennoch "White Lies", der sich vorher schon als konstanter Ohrwurm in mein Gehirn eingebrannt hatte und live wirklich noch einen draufgesetzt hat! Vor allem die hohen Töne im Gesang von Mike Zitzelsberger sorgten für Gänsehaut und die ruhigeren Töne des Songs haben es genauso geschafft, mich und den Rest des Publikums mitzureißen, wie die schnelleren Nummern!
Mein Fazit: Mehr davon! Mehr Hello Gravity für mich, für München und für die Welt! In der riesigen Masse von Indie-Bands, vor allem auch aus Deutschland, sind sie etwas Besonderes, ihre Musik hat das gewisse Etwas, das mir bei anderen Bands manchmal fehlt. Ob das an den passend eingebauten Synthesizer-Elementen, am Gesang oder an etwas ganz anderem liegt, kann ich nicht sagen.
Es ergibt sich bestimmt für jeden einmal die Möglichkeit, Hello Gravity live zu erleben. Und die sollte man nutzen. Wegen der Musik, aber auch weil die Band absolut sympathisch ist, das Publikum mit einbezieht und Spaß macht!
Neugierig geworden? Im letzten Eintrag habe ich ja schon 2Step empfohlen, hier kommen noch ein paar weitere Songs! Und wer jetzt noch stillhalten kann, dem kann ich dann auch nicht helfen!
P.S.: Wenn man sich die Videos so ansieht, dann merkt man den Einfluss der Lieblingsband von Hello Gravity irgendwie schon: Das sind nämlich The Cure. Und als musikalische Vorbilder taugen die offensichtlich eine ganze Menge, vor allem wenn man sich daran traut, einen Song der Band als Zugabe zu spielen - und das auch noch verdammt gut!
Denke ich an Schrobenhausen, denke ich allerdings nicht als Erstes an Spargel. Sondern an eine Band. An Hello Gravity. Momentan sind die vier Jungs und ihr Debütalbum "Wunderkind" ja in aller Munde und am letzten Freitag, den 13. April, hatte ich die Gelegenheit sie mir im Atomic Café live anzusehen. Im Rahmen des Starmelt und Dienje Sommerfestes hatte ich sie ja schon letztes Jahr im September erlebt, aber bekanntlich sind die Konzerte vor meinem liebsten Glitzervorhang die schönsten!
Als Vorband spielten Kejnu aus der Schweiz, von denen ich leider nur noch den letzten Song hörte. Gefiel mir aber und passte wunderbar zur Einstimmung auf Hello Gravity. Wer sich etwas von Kejnu anhören will, hier mal der Link zu Under your command.
Als die vier Schrobenhausener Jungs schließlich die Bühne stürmten, war es fast, als würde das jubelnde Publikum gute, alte Bekannte begrüßen. Das Atomic war sehr gut gefüllt und was mir besonders gefallen hat: Die Anwesenden gehörten allesamt zur angenehmen Gattung der Konzertbesucher. Das sind die, die voll dabei sind, mit der Musik mitgehen, aber dabei nicht andere über den Haufen rennen und mit Bier überschütten. Und ich bin der Meinung, ein derart angenehmes Publikum ist auch immer ein Rückschluss auf die Band. Also: Ein erster, angenehmer Eindruck.
Schon die ersten Klänge sorgten dafür, dass niemand mehr stillstehen konnte. Es wurde gehüpft, gewackelt, mitgeklatscht und -gesungen - wie es sich eben gehört und besser könnte ein Auftakt nicht sein!
Das Album "Wunderkind" erschien ja bereits im Sommer 2011, Zeit genug also, um die Songs zu verinnerlichen und die Texte zu lernen. Und das Publikum hatte seine Hausaufgaben gemacht!
Selbst wer nicht ein Fan der ersten Stunde ist, der konnte aber auf jeden Fall etwas mit "2Step" anfangen, wurde der Song doch von vielen gängigen Musikmedien zum Song der Woche ernannt und zudem zu "Matuschkes Liebling" ernannt - spätestens dann war der Song in den Ohren sämtlicher Bayern3-Hörer und das sind bekanntlich eine Menge!
Aber nicht nur der bis dato wohl bekannteste Song, auch die Tanzhymne "Carlotta" machte Spaß - der Band und dem Publikum. "Eine wundervolle Symbiose", wie Hello Gravity das Geschehen an diesem Abend nannten - und das passt! Publikum und Band in trauter Eintracht, gute Stimmung - was will man mehr!
Mein besondere Favorit war dennoch "White Lies", der sich vorher schon als konstanter Ohrwurm in mein Gehirn eingebrannt hatte und live wirklich noch einen draufgesetzt hat! Vor allem die hohen Töne im Gesang von Mike Zitzelsberger sorgten für Gänsehaut und die ruhigeren Töne des Songs haben es genauso geschafft, mich und den Rest des Publikums mitzureißen, wie die schnelleren Nummern!
Mein Fazit: Mehr davon! Mehr Hello Gravity für mich, für München und für die Welt! In der riesigen Masse von Indie-Bands, vor allem auch aus Deutschland, sind sie etwas Besonderes, ihre Musik hat das gewisse Etwas, das mir bei anderen Bands manchmal fehlt. Ob das an den passend eingebauten Synthesizer-Elementen, am Gesang oder an etwas ganz anderem liegt, kann ich nicht sagen.
Es ergibt sich bestimmt für jeden einmal die Möglichkeit, Hello Gravity live zu erleben. Und die sollte man nutzen. Wegen der Musik, aber auch weil die Band absolut sympathisch ist, das Publikum mit einbezieht und Spaß macht!
Neugierig geworden? Im letzten Eintrag habe ich ja schon 2Step empfohlen, hier kommen noch ein paar weitere Songs! Und wer jetzt noch stillhalten kann, dem kann ich dann auch nicht helfen!
P.S.: Wenn man sich die Videos so ansieht, dann merkt man den Einfluss der Lieblingsband von Hello Gravity irgendwie schon: Das sind nämlich The Cure. Und als musikalische Vorbilder taugen die offensichtlich eine ganze Menge, vor allem wenn man sich daran traut, einen Song der Band als Zugabe zu spielen - und das auch noch verdammt gut!
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